... in diesem speziellen Falle, hier, über angebliche Merkwürdigkeiten in der deutschen Fassung von Larry Nivens RINGWORLD ...
... sei mir ein kurzer Zwischenruf gestattet:
Liebe Kinder,
eine vielleicht fünfzigsekündige Web-"Recherche" wird euch darauf bringen, dass Niven damals in seinem ersten Kapitel einen richtig schönen Bock geschossen hat - der dann in späteren Ausgaben korrigiert worden ist.
Versucht es ruhig einmal! Tut auch gar nicht weh. Wirklich nicht.
Auf die Lösung zu kommen, klappt übrigens auch einfach nur mit Textanalyse: Zu welchem Zweck teleportiert unser Held noch gleich einmal um die Welt?
Ihr schafft das. Wirklich. Ich traue euch das zu.
Wer die Lösung gefunden hat, kann sie gern hier in die Kommentare setzen - vielleicht aber auch besser gleich ins SF-Netzwerk; dort ist sie nötiger.
Herzlich,
Onkel Frank
Mittwoch, 22. Mai 2013
Dienstag, 21. Mai 2013
... und hier noch rasch meine Punktevergabe für den Kurd-Laßwitz-Preis 2013
Bester deutschsprachiger Roman:
Beste deutschsprachige Erzählung:
Bestes ausländisches Werk:
Beste Graphik:
Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen:
Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen:
Wollt ihr Begründungen hören? Wie werdet oder würdet ihr abstimmen? Euren Senf in die Kommentare bitte!
Wer es nicht weiß: Der Kurd-Laßwitz-Preis wird jährlich vom berufsmäßigen Teil der deutschsprachigen Science-Fiction-Szene vergeben; mehr findet ihr dort, auch die vollständige Nominierungsliste.
Beste deutschsprachige Erzählung:
- Enthaltung
Bestes ausländisches Werk:
- Kein Preis - 5 Punkte
Beste Graphik:
- Thomas Franke - 5 Punkte
Sonderpreis für einmalige herausragende Leistungen:
- Ralf Boldt und Wolfgang Jeschke für DIE STILLE NACH DEM TON - 5 Punkte (Mein Nominierungsvorschlag hier)
Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen:
- Jürgen Doppler alias Josefson für seine SF-Kolumne in der Online-Ausgabe des österreichischen Standard - 5 Punkte
- Roger Murmann und sein Team für die Organisation des BuchmesseConvents - 4 Punkte
- Freundeskreis Leipzig e.V. für die Organisation des ElsterCons seit zwanzig Jahren - 3 Punkte
- Michael Haitel allgemein für seinen Einsatz in der deutschen SF-Szene - 2 Punkte
Wollt ihr Begründungen hören? Wie werdet oder würdet ihr abstimmen? Euren Senf in die Kommentare bitte!
***
Wer es nicht weiß: Der Kurd-Laßwitz-Preis wird jährlich vom berufsmäßigen Teil der deutschsprachigen Science-Fiction-Szene vergeben; mehr findet ihr dort, auch die vollständige Nominierungsliste.
Falls ihr euch je gefragt habt, wozu die Folie gut ist, in die manche Bücher eingeschweißt sind
Wir haben das neulich auf dem Berliner Science-Fiction-Treff gründlich erforscht!
Am kommenden Freitag ist wieder Berliner SF-Treff. Mehr dort. Seid dabei!
(Mein Folien-Mitquatschmacher: Ralf "Lapismont" Steinberg vom Fantasyguide)
(Sämtliche Fotos: Ben)
Am kommenden Freitag ist wieder Berliner SF-Treff. Mehr dort. Seid dabei!
Stichworte:
Auftritte und Festivitäten
Samstag, 18. Mai 2013
Abgeliefert: Der durchgesehene Umbruch von Kirsty McKays UNTOT - SIE SIND ZURÜCK UND HUNGRIG
Neulich saß ich in meinem liebsten Arbeitscafé, dem Zimt und Mehl, und sah den ersten Umbruch meiner Übersetzung von UNFED durch. Das sah so aus:
Ein schönes Arbeiten!
Und weil ich weiß, dass viele Leute schon gespannt auf diese Fortsetzung warten: UNTOT 2 wird im August erscheinen - ist also gar nicht mehr so lange hin.
Wollt ihr den Reklametext schon mal wissen? Er geht so:
Die komplette Vorankündigung des Verlags findet ihr dort bei Chicken House.
Und wer die Wartezeit nicht aushält sowie einen eBook-Reader sein eigen nennt, kann natürlich zum PAUSENSNACK greifen; der spielt in den sechs Wochen zwischen Band 1 und Band 2 - dort.
(Foto: mal wieder Ben, zehn Jahre, der einfach ein total gutes Auge hat - am Bildausschnitt wurde nichts nachträglich geändert)
Ein schönes Arbeiten!
Und weil ich weiß, dass viele Leute schon gespannt auf diese Fortsetzung warten: UNTOT 2 wird im August erscheinen - ist also gar nicht mehr so lange hin.
Wollt ihr den Reklametext schon mal wissen? Er geht so:
Na toll! Eine Glatze, eine Narbe und 6 Wochen Koma. Als Bobby erwacht, ist bereits ganz Schottland zombifiziert und zur Sperrzone erklärt worden. Ausgerechnet in einem schottischen Krankenhaus festzusitzen, ist also eher ungünstig. Dass auch Alice und Pete dort untergebracht sind, ist zumindest eine gute Nachricht. Doch wo steckt Smitty? Und wieso hat Bobbys Mutter, die angeblich tot sein soll, verschlüsselte Nachrichten auf dem Handy hinterlassen? Die ungleichen Freunde müssen schnellstens hier weg. Denn die Untoten sind lernfähig und hungrig und verdammt gefährlich. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihnen hinterher jagen …
Die komplette Vorankündigung des Verlags findet ihr dort bei Chicken House.
Und wer die Wartezeit nicht aushält sowie einen eBook-Reader sein eigen nennt, kann natürlich zum PAUSENSNACK greifen; der spielt in den sechs Wochen zwischen Band 1 und Band 2 - dort.
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Mittwoch, 15. Mai 2013
Was dieser Autor hier demnächst so vorhat
Christian Weis fragte neulich in einem Kommentar:
Das Projekt - ich habe es hier ausführlicher beschrieben - liegt mir nach wie vor am Herzen; es beschäftigt mich ja seit vielen Jahren.
Der Haken ist allerdings, dass sich der erste Band, also BLOSS WEG HIER, deutlich schlechter verkauft hat als erhofft. Hannes Riffel und ich hatten vorsichtig sein wollen und uns auf eine Auflage von nur 200 Exemplaren verständigt; diese, so hatten wir gedacht, sollten sich doch binnen eines Jahres verkaufen lassen. Wie sich herausgestellt hat, waren wir selbst damit noch zu optimistisch - bislang, nach knapp zwei Jahren, sind gut 80 Exemplare abgesetzt worden; mehr dazu hier.
Das ist schade und für jemanden wie mich, der sich nicht als Künstler, sondern als Geschichtenerzähler begreift, auch wenig motivierend. Andererseits gilt die Regel, dass Reihen sich umso besser verkaufen, je gleichmäßiger die Folgebände nachgeschoben werden.
Auch insgesamt war es für diesen Autor hier gar nicht gut, dass letztes Jahr so gar nichts Neues von mir erschienen ist; da sinkt das Leserinteresse - was ich auch an den leicht rückläufigen Aufrufzahlen dieses Blogs merke.
Meine gegenwärtige Strategie sieht deshalb so aus:
So weit die Planung. Aber, wie wir alle wissen und wie John Lennon es einmal so schön auf den Punkt gebracht hat, "Leben ist das, was passiert, während man eifrig Pläne macht."
Darüber hinaus wird der Erfolg oder Misserfolg des gegenwärtigen Projekts festlegen, wie viel Zeit und Kraft ich in das danach folgende stecken kann und welche Romanidee sich dann sinnvollerweise überhaupt anbietet.
Also schauen wir mal!
Gerade solche Geschichten [wie BLOSS WEG HIER] les ich immer wieder gern. Im Buch waren ja noch andere aus dem mehrbändigen Projekt angekündigt - wie sieht's denn damit aus?
Das Projekt - ich habe es hier ausführlicher beschrieben - liegt mir nach wie vor am Herzen; es beschäftigt mich ja seit vielen Jahren.
Der Haken ist allerdings, dass sich der erste Band, also BLOSS WEG HIER, deutlich schlechter verkauft hat als erhofft. Hannes Riffel und ich hatten vorsichtig sein wollen und uns auf eine Auflage von nur 200 Exemplaren verständigt; diese, so hatten wir gedacht, sollten sich doch binnen eines Jahres verkaufen lassen. Wie sich herausgestellt hat, waren wir selbst damit noch zu optimistisch - bislang, nach knapp zwei Jahren, sind gut 80 Exemplare abgesetzt worden; mehr dazu hier.
Das ist schade und für jemanden wie mich, der sich nicht als Künstler, sondern als Geschichtenerzähler begreift, auch wenig motivierend. Andererseits gilt die Regel, dass Reihen sich umso besser verkaufen, je gleichmäßiger die Folgebände nachgeschoben werden.
Auch insgesamt war es für diesen Autor hier gar nicht gut, dass letztes Jahr so gar nichts Neues von mir erschienen ist; da sinkt das Leserinteresse - was ich auch an den leicht rückläufigen Aufrufzahlen dieses Blogs merke.
Meine gegenwärtige Strategie sieht deshalb so aus:
- Kurzfristig muss ich unbedingt dafür sorgen, dass in diesem schönen Jahr 2013 noch eine Einzelveröffentlichung von mir erscheinen wird. Da sitze ich gerade dran; der Kurzroman wird mich noch bis in den Sommer hinein beschäftigen. Darüber wird später noch zu berichten sein.
- Mittelfristig will die Dekalogie fortgesetzt werden. Mit dem Schreiben des Punkrock-Romans könnte ich irgendwann im Laufe dieses Jahres weitermachen; er könnte dann Ende 2014 abgeschlossen sein.
- Auf jeden Fall langfristig gestalten wird sich die Arbeit am 1910er Roman - die ersten vier Szenen sind skizziert, und vor dem Schreiben muss ich jeweils mindestens ein Sachbuch durcharbeiten, um da keine allzu großen Böcke zu schießen. Gerade ein fantastischer Abenteuerroman sollte fest in der Realität verankert sein. Mehr dazu hier.
So weit die Planung. Aber, wie wir alle wissen und wie John Lennon es einmal so schön auf den Punkt gebracht hat, "Leben ist das, was passiert, während man eifrig Pläne macht."
Darüber hinaus wird der Erfolg oder Misserfolg des gegenwärtigen Projekts festlegen, wie viel Zeit und Kraft ich in das danach folgende stecken kann und welche Romanidee sich dann sinnvollerweise überhaupt anbietet.
Also schauen wir mal!
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Sonntag, 12. Mai 2013
Gelesen: Volker Kutscher, DIE AKTE VATERLAND (D 2012)
Worum geht's?
Kriminalkommissar Gereon Raths vierter Fall führt ihn im Hochsommer 1932 bis nach Ostpreußen. Alles fängt damit an, dass im Vergnügungstempel Haus Vaterland am Potsdamer Platz ein Toter gefunden wird, der dort anscheinend in einem Lastenaufzug ertrunken ist.
Wie ist das Buch geschrieben?
Klassisch: dritte Person, einfache Vergangenheit, dicht an der jeweils handelnden Figur dran.
Was gefiel nicht so?
Wie immer ist mir das Buch ein Stück zu langatmig, und nicht jede Perspektive hätte ich gebraucht.
Was gefiel?
Der Kommissar und seine Freundin sind ein wunderbares Paar mit einer hübsch komplizierten Beziehung. Das Berlin der Weimarer Republik wird regelrecht lebendig. Und der, hm, Ausflug nach Ostpreußen war eine tolle Abwechslung innerhalb der Reihe!
Gute Stelle?
Unser Kommissar betrinkt sich in Ostpreußen mit dem Dorflehrer. Seite 253:
Zu empfehlen?
Aber ja! Diese Krimireihe ist für mich die einzige deutsche, die von ihrem Lokalbezug, ihrer erzählerischen Dichte und ihrem Figurenensemble her an die großen amerikanischen Detektivreihen heranreicht.
Wo aufgestöbert?
Den ersten Roman von Volker Kutscher hat mir meine Schwiegermutter geschenkt. Den vierten hier bekam ich von meiner Liebsten Ende März zum Geburtstag:
Keine zehn Tage später war er gelesen.
Etwas Besonderes aus der Lektüre mitgenommen?
Nö.
Weiterführende Links
Kriminalkommissar Gereon Raths vierter Fall führt ihn im Hochsommer 1932 bis nach Ostpreußen. Alles fängt damit an, dass im Vergnügungstempel Haus Vaterland am Potsdamer Platz ein Toter gefunden wird, der dort anscheinend in einem Lastenaufzug ertrunken ist.
Wie ist das Buch geschrieben?
Klassisch: dritte Person, einfache Vergangenheit, dicht an der jeweils handelnden Figur dran.
Was gefiel nicht so?
Wie immer ist mir das Buch ein Stück zu langatmig, und nicht jede Perspektive hätte ich gebraucht.
Was gefiel?
Der Kommissar und seine Freundin sind ein wunderbares Paar mit einer hübsch komplizierten Beziehung. Das Berlin der Weimarer Republik wird regelrecht lebendig. Und der, hm, Ausflug nach Ostpreußen war eine tolle Abwechslung innerhalb der Reihe!
Gute Stelle?
Unser Kommissar betrinkt sich in Ostpreußen mit dem Dorflehrer. Seite 253:
Er schenkte noch einmal von seinem Selbstgebrannten ein. Rath merkte, dass er langsam betrunken wurde, aber irgendwie war das ein gutes Gefühl, es brachte ihm diese fremde Welt hier auf eine seltsame Art und Weise näher, er fühlte sich mit allem im Reinen, fühlte sich plötzlich in Masuren zu Hause, als habe er nie anderswo gelebt.
Zu empfehlen?
Aber ja! Diese Krimireihe ist für mich die einzige deutsche, die von ihrem Lokalbezug, ihrer erzählerischen Dichte und ihrem Figurenensemble her an die großen amerikanischen Detektivreihen heranreicht.
Wo aufgestöbert?
Den ersten Roman von Volker Kutscher hat mir meine Schwiegermutter geschenkt. Den vierten hier bekam ich von meiner Liebsten Ende März zum Geburtstag:
(Eigenhändiger Scan vom gelesenen Exemplar: 564 Seiten, gebunden, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 6. Auflage 2012)
Keine zehn Tage später war er gelesen.
Etwas Besonderes aus der Lektüre mitgenommen?
Nö.
Weiterführende Links
Stichworte:
Berlin ick liebe dir,
Gelesen
Donnerstag, 9. Mai 2013
Hochspannend, was sich auf dem deutschen E-Book-Markt anbahnt!
Wollte ich nur mal in den Raum gestellt haben.
Nachtrag 14 Uhr 25 - Na, ich sehe schon; ihr fragt euch alle, was dieser Eintrag soll. Recht habt ihr. Also gut, erinnert ihr euch noch, wie ich vor gut einem Jahr anlässlich der Leipziger Buchmesse 2012 das hier schrieb?
In den Kommentaren führte ich dann noch aus:
Ja, und jetzt schaut euch mal an, was mancher Branchenriese gerade so auf der Pfanne hat!
Und das sind nur die Sachen, die schon offiziell sind.
Nachtrag 15.05. - Hier der sehr gelungene Trailer zu Lübbes Horror-Factory:
Nachtrag 21.05. - Auch bei Perry Rhodan versucht man sich demnächst am "Digital Only", in diesem Fall an einer erweiterten E-Book-Ausgabe der normalen Serienromane, wobei es lediglich die Erweiterungen nur digital zu kaufen gibt; siehe dort. Also eine Mischform; die Fans sind entsprechend verwirrt.
***
Nachtrag 14 Uhr 25 - Na, ich sehe schon; ihr fragt euch alle, was dieser Eintrag soll. Recht habt ihr. Also gut, erinnert ihr euch noch, wie ich vor gut einem Jahr anlässlich der Leipziger Buchmesse 2012 das hier schrieb?
Und wer weiß, zu welcher besonderen Kunstform die eBooks eines Tages führen werden; das ist überhaupt noch nicht abzusehen.
In den Kommentaren führte ich dann noch aus:
ich bin mir nicht sicher, dass eBooks einfach nur eine neue Darreichungsform bleiben werden. Ich könnte mir gerade für den deutschsprachigen Raum zum Beispiel eine Renaissance der Kurzgeschichte vorstellen. Anthologien kauft kein Aas, aber vielleicht werden manche Autoren kürzere Texte einfach als eBooks anbieten - so wie man heute einzelne Songs kaufen kann. Dazu müssen die deutschen eBooks natürlich noch billiger werden. Etwas Ähnliches könnte ich mir auch für Fortsetzungsgeschichten vorstellen, aus denselben Gründen. Das wird noch spannend werden.
Ja, und jetzt schaut euch mal an, was mancher Branchenriese gerade so auf der Pfanne hat!
- Carlsen, die seitdem schon das eine oder andere "Digital Only" produziert haben, zum Beispiel Kirsty McKays von mir übersetzten PAUSENSNACK, starten Instant Books.
- Lübbe, die seitdem schon mit Cotton Reloaded und Coffee Shop erste Versuche gemacht haben, starten demnächst ihre Horror Factory.
Und das sind nur die Sachen, die schon offiziell sind.
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Nachtrag 15.05. - Hier der sehr gelungene Trailer zu Lübbes Horror-Factory:
***
Nachtrag 21.05. - Auch bei Perry Rhodan versucht man sich demnächst am "Digital Only", in diesem Fall an einer erweiterten E-Book-Ausgabe der normalen Serienromane, wobei es lediglich die Erweiterungen nur digital zu kaufen gibt; siehe dort. Also eine Mischform; die Fans sind entsprechend verwirrt.
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